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"Schenk mir ein Wort"

ist eine Projekt zur Unterstützung der Sprachförderung von Flüchtlingen, Asylsuchenden und Geduldeten in Fulda.

 

Seit 15 Jahren in Deutschland - und noch immer "sprachlos"...

Frau E. aus Uganda flüchtete vor 15 Jahren aufgrund politischer Unruhen mit ihrem damals 4jährigen Sohn nach Deutschland, wo sie in einem Übergangswohnheim in Fulda untergebracht wurde. Zwei weitere Kinder und ihr Lebensgefährte waren zuvor bereits getötet worden. 1996, also zwei Jahre später, wurde sie zusammen mit ihrem Sohn in ihr Heimatland abgeschoben. Am Flughafen trennte man sie von ihrem Jungen, führte sie in Handschellen ab und sperrte sie in ein Gefängnis. Seitdem hat sie ihren Sohn nicht mehr wiedergesehen. Nach einer zweiten Flucht landete sie wieder in Fulda. Da ihr aber auch dieses Mal die Abschiebung drohte, ging sie für einige Zeit nach England. 2003 kehrte Frau E. schließlich zurück nach Fulda und lebt seitdem in einem Übergangswohnheim. Mittlerweile hat ihr Schicksal tiefe Spuren in  Form von chronischen Krankheiten hinterlassen. Für ihren Lebensunterhalt stehen ihr lediglich 150 Euro pro Monat zur Verfügung. Davon muss sie allerdings auch Medikamente bezahlen, die die Krankenkasse nicht übernimmt. Das Gespräch, in dem mir Frau E. ihre Lebensgeschichte erzählte, fand auf Englisch statt. Denn trotz langjährigen Aufenthalts in Deutschland hat sie bisher keine Möglichkeit gehabt, die deutsche Sprache zu lernen. Ihre finanzielle Situation lässt dies nicht zu und eine öffentliche Unterstützung erhält sie nicht.

 


Ein Einzelschicksal?

Damit ist sie leider kein Einzelfall. In Fulda gibt es viele Menschen, die ihr Heimatland wegen Krieg oder Verfolgung verlassen mussten, in Deutschland schon seit vielen Jahren nur „geduldet“ sind und daher keine Hilfen zum Erlernen der Sprache oder zur Aufnahme einer Arbeit erhalten. So leben diese Menschen weitgehend isoliert von unserer Gesellschaft, ohne Kontakte, ohne Möglichkeit, sich bei Ärzten oder Behörden verständigen zu können und ohne Chance, eine Arbeit zu finden. Als Bildungsverein, der sich auf die Vermittlung der deutschen Sprache spezialisiert hat, leisten wir Hilfe, indem wir mitunter auf Sprachkursgebühren verzichten. Leider ist uns dies nur in einzelnen Ausnahmefällen möglich, da wir sonst die Existenz unseres Vereins gefährden würden. Daher möchten wir Sie um Ihre Unterstützung fürunser Projekt “Schenk mir ein Wort“ bitten.

 

Wie kann man Worte schenken?

Es ist ganz einfach: Sie fördern  das Projekt „Schenk mir ein Wort“ durch eine Spende auf unser

 

      Konto 1079107

      Genossenschaftsbank Fulda

      BLZ 53060180

      Stichwort „Schenk mir ein Wort“

 

oder Sie unterstützen unsere Aktion durch den Kauf von Wohlfahrtsmarken, die Sie bei uns erhalten.

Auch beim Erwerb von Wohlfahrtsmarken ist der im Kaufpreis enthaltene Spendenbetrag steuerlich absetzbar. Eine entsprechende Bescheinigung senden wir Ihnen unaufgefordert zu.

 

Mit Ihrer Spende ermöglichen Sie es Menschen, die am Rande unserer Gesellschaft stehen, einen Grundkurs zum Erlernen der deutschen Sprache zu besuchen und helfen ihnen aus der sprachlichen und gesellschaftlichen Isolation.

 

Herzlichen Dank für Ihr Interesse und Ihre Unterstützung!